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Wirbelsäulentherapie nach Dorn
(Artikel in CO´MED, Nr. 7 2003)
Möglichkeiten der Vor- und Nachbehandlung mit der pneumatischen Pulsationstherapie PPT
Rückenschmerzen, Hexenschuss, Skoliosen, Wirbelsubluxationen, Arthrosen und andere Gelenkerkrankungen können mit der "Sanften Wirbeltherapie nach Dorn" sehr positiv beeinflusst werden.
Ziel der Behandlung ist es, den gesamten Bewegungsapparat zu untersuchen und festgestellte Unregelmäßigkeiten und Wirbelverschiebungen mit sanften Bewegungen zu korrigieren. Blockaden können gelöst und Energien freigesetzt werden.
Fehlstehende Wirbelkörper werden ertastet und mit dem sanften Daumendruck des Therapeuten und der Hilfe der eigenen Muskelbewegung und Atmung in die richtige Position gebracht.
Mit der Dornmethode lassen sich nahezu alle Gelenke des Körpers überprüfen und einrichten. Entzündungszustände, chronische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, können sich nachhaltig
auflösen.
Eine Ursache für eine Vielzahl von Wirbelsäulenerkrankungen, sind ungleich lange Beine. Mit der sanften Wirbeltherapie nach Dorn lassen sich solche funktionelle Beinlängendifferenzen fast immer ausgleichen. Die Gelenke werden nach der Behandlung wieder gleichmäßig belastet und Arthroseschmerzen und Beschwerden der Wirbelsäule können sich beruhigen.
Wirkungsweise und Vorteile der Dorntherapie sind:
- Einrichten der Gelenke durch dosierte Druckbewegungen
- Behebung von Fehlstellungen der Wirbelsäule
- Rückführung subluxierter Gelenke in ihre richtige Position
- Ausgleich von funktionellen Beinlängendifferenzen
- Mögliche Vermeidung von Operationen (Arthrose, Bandscheibe)
- Wiederherstellung der ursprünglichen Statik
- Lösen von Blockaden
- Lösen von Schlackstoffen
- Einflussnahme auf Organe und Organsysteme
- Behebung von Therapieblockaden
- Verbesserte Wirkung von Akupunkturbehandlungen
- Einflussnahme auf die Psyche
Vorbehandlung mit der Pneumatischen Pulsationtherapie
Die sanfte Wirbeltherapie nach Dorn ist ohne jedes Hilfsmittel fast an jedem Ort durchführbar. Dennoch entscheiden sich viele Therapeuten/innen ihre Arbeit mit speziellen Hilfsgeräten zu unterstützen.
Bei vielen Patienten ist immer wieder eine differenzierte manuelle Untersuchung der Wirbelsäule sehr erschwert, wenn nicht gar bei der Erstbehandlung unmöglich ist. Es sind Muskelverhärtungen, Myogelosen und zum Teil massive Gewebeübersäuerungen zu tasten. Ein solcher Gewebebefund erschwert nicht nur die Untersuchung der Wirbelsäule, sondern ist auch die Ursache für eine erhebliche Schmerzproblematik des Rückens.
Hier kann die Therapie mit der pneumatischen Pulsation PPT Abhilfe schaffen. Beim Einsatz des Pneumatron 200 wird durch das Aufsetzen von Saugglocken auf die betroffene Region, das Kreuzbein und die Wirbelsäule paravertebral ein Wechsel zwischen Unterdruckimpulsen und atmosphärischem Druck hergestellt. Dieser Impulswechsel zwischen den Impulsen sorgt für eine sehr intensive Bearbeitung der betroffenen Gewebeabschnitte. In Verbindung mit einer salzarmen und basenüberschüssigen Ernährung ist eine dauerhafte Schmerzreduktion und Beschwerdefreiheit sehr oft zu erreichen.
Der große Vorteil gegenüber der klassischen Schröpfkopfmassage, die einen Unterdruck nur in eine Richtung erzeugt, besteht in dem sich pro Minute 200 mal ständig wiederholenden Wechsel zwischen Unterdruckimpulsen und atmosphärischem Druck. Diese Druckimpulse lassen sich in ihrer Stärke individuell einstellen. Dies ermöglicht es dem Therapeuten die Behandlung individuell auf das therapeutische Ziel und gleichzeitig auf das Wohlgefühl des Patienten abzustimmen.
Bei der Behandlung der Halswirbelsäule zeigt sich ein weiterer großer Vorteil des Pneumatron 200. Hier finden wir enge feingliedrige Strukturen, die mit der herkömmlichen Schröpfkopfmassage sehr schwer zugänglich sind. Selbst kleine Schröpfköpfe finden oft keinen Halt und es zieht immer wieder Luft in das Vakuum. Anders beim Pneumatron 200. Hier passen sich die Saugglocken durch die wechselnden Impulse immer wieder von selbst den vorgegebenen Strukturen an, eine effektive Gewebe- und Muskelarbeit ist möglich.
Vorteile und Wirkungsweise des Pneumatron 200
- Entstauung lokaler Venen und Lymphgefäße
- Verbesserung der Blutzirkulation und Sauerstoffversorgung
- Anregung der Entgiftungs- und Entschlackungsvorgänge
- Lockerung der Gewebestruktur
- Lösung von Muskelverspannungen und Myogelosen
- Regulation und Ausgleich des Muskeltonus
- Anregung aller Stoffwechselfunktionen
- Normalisierung neurovegetativer Reizabläufe
- Ausgleich und Beruhigung des vegetativen Nervensystems
- Schmerzausschaltung
- Psychische Entspannung
- Schonendes und intensives Einbringen von therapeutischen Ölen
Durch die Vorbehandlung des Rückens mit dem Pneumatron 200 schafft der/die Therapeut/in gute Voraussetzungen, um eine manuelle Therapie der Wirbelsäule für den/die Patient/in schmerzfreier und effektiver durchzuführen.
Besonders bei verspannten Patienten/innen bringt die Behandlung mit dem Pneumatron 200 erstaunliche Resultate. Durch das langsame und schonende Einbringen der therapeutischen Öle und durch die angenehme Massage mit den pulsierenden Saugglocken, stellt sich sehr häufig ein Wohlgefühl ein, welches die Patienten/innen als überaus positiv und entspannend beschreiben.
Die auf und paravertebral der Wirbelsäule verlaufenden Meridiane, das Lenkergefäß und der Blasenmeridian, werden nachhaltig stimuliert und es kommt zu einer psychischen Harmonisierung der Patienten/innen.
Weitere Einsatzmöglichkeiten der Pneumatischen Pulsation
Das Pneumatron 200 ist wegen seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in sehr vielen Physiotherapie, - Massage- und Heilpraktikerpraxen nicht mehr wegzudenken.
Indikationen
Bewegungsapparat
KNOCHEN
. Gewebetraumen nach Knochenfrakturen
. Knochenprellungen
. Ödeme und Hämatome nach Knochenoperationen
. Durchblutungsstörungen des Knochenstützgewebes
. Anregung des Zellstoffwechsels im Knochenbereich
GELENKE
. Gelenkreizungen (Schmerzen, Schwellungen)
. Gelenkprellungen mit oder ohne Hämatom
. Wirbelsäulenbeschwerden
. Verspannungen im Bereich der HWS, BWS u. LWS
. Ischialgien/lumbago
. Bandscheibenbeschwerden
. Rückenschmerzen. Gelenkrheuma
. Arthrosen der Gelenke (Hüft-, Schulter-, Arm-, Hand-, Bein- und
Fußgelenke)
. Schulter-Arm-Syndrom
MUSKELN
. Muskelschmerzen
. Verspannungen der Muskulatur (Muskelhartspann)
. rheumatisch bedingte Muskelbeschwerden
. Myalgien
. Myogelosen
. Fibromyalgie
. Muskelatrophien
. Zerrungen, Stauchungen und Prellungen der Muskulatur
. Muskelschwäche
. Nackenmuskulaturverspannungen
. Tennisarm
. Sportverletzungen mit Muskelbeteiligung
BÄNDER UND SEHNEN
. Bänderzerrungen
. Überdehnungen und Reizungen der Bänder
. Sportbedingte Schädigungen des Bandapparates
. Sehnenscheidentzündung (Tendovaginitis. Überdehnungsreizungen der
Sehnen
. gestörte Funktion der Sehnen und der Bänder
. Schleimbeutelentzündung (Bursitis)
. Heilungsförderung nach Operationen
Organe und Funktionssysteme
. Kopfschmerzen und Migräne. Haarwuchsstörungen
. Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
. Tinnitus (Ohrgeräusche)
. Mandelentzündung (Tonsillitis)
. Atemwegserkrankungen
. Magenbeschwerden (nervöse Reizgastritis)
. Darmfunktionsstörungen: Verminderte Peristaltik, Obsti- pation,
Blähungen, Verspannung der Bauchmuskulatur
. Leber-Galle- Erkrankungen
. Harnweginfekte
. Nierenfunktionsstörungen
. Neuralgien u.v.m.
Kreislaufsystem und Wundheilung
. Durchblutungsstörungen der Blutgefäße, aller Gewebebereiche, der Arme, Beine und Füße, der Haut
. orthostattischer Schwindel
. Kribbeln und Taubheitsempfindungen (Parästhesien)
. Lymphstauungen (Ödembildung)
. Narbennachbehandlung: Verklebungen, Verwachsungen, Wucherungen,
Eileiterverklebungen
. Phantomschmerzen nach Amputationen
. Schlaganfallnachbehandlung: Reaktivierung betroffenerer '" Muskel- und
Hautbereiche
. Gewebevitalisierung bei Rollstuhlfahrern. Dekubitusprophylaxe
. Hautleiden: Psoriasis, Urtikaria, Herpes zoster (Gürtelrose),
Neurodermitis
Stoffwechsel
. Entschlackung und Entgiftung
. Ausgleich des Säure-Basen-Gleichgewichtes
. Anregung aller Gewebestoffwechselfunktionen
. Aktivierung der Lymphe
. Verbesserung der Organfunktionen: Nieren, Leber, Darm u.a.
Nervensystem
. Vegetative Störungen (Dystonie)
. Schlafstörungen
. exogene Depressionen
. physischer und psychischer Stress
. Nervenschmerzen
. Hyperaktivität bei Kindern
. Nervenbedingte Organstörungen (Organneurosen): Herz, Schilddrüse,
Magen-Darm, Gallenblase u.a.. Fußreflexmassage u. v.m.
Kontraindikationen
. bei Thrombose oder Verdacht auf Thrombose
. unmittelbar auf Krampfadern
. direkt auf das Auge oder Ohr
. an oder auf offenen Wunden
. an oder auf frischen Operationsnarben
Diese vielfältigen Einsatzmöglichkeiten machen das Pneumatron 200 zu einer überaus Sinnvollen Praxisausstattung. Eine steigende Zahl von Kollegen/innen nutzt regelmäßig das Pneumatron 200 in ihren Praxen.
Behandlungsstrategien und Fallbeispiele aus meiner Praxis
Behandlungsstrategie bei einer akuten Lumboischialgie
Patient/in gibt erhebliche, sich oft aus einer "falschen Bewegung" heraus entwickelnde, über eine Gesäßseite ausstrahlende Schmerzen, in der Lendenwirbelsäule oder Kreuzbeinbereich an.
Erste Maßnahme ist hier der Test nach Kernig und Lasegue. Sind diese Testverfahren positiv ist wegen des Verdachtes auf einen Bandscheibenvorfall mit Vorsicht weiterzuarbeiten. Hier empfiehlt sich zur Vorbereitung auf die manuelle Therapie, wegen seiner schonenden Anwendungsmöglichkeit, der Einsatz des Pneumatron 200 in Verbindung mit einer Rotlichtbestrahlung.
Auf die schmerzhafte Region und über das Gesäß wird Arnika- oder Johanneskrautöl sanft eingerieben. Es folgt eine zehnminütige Behandlung mit dem Pneumatron 200 und Rotlicht. Beides sollte, wenn sich der/die Patient/in nur schwer auf den Bauch legen kann, im Stehen erfolgen. Oft sind die Schmerzen dadurch schon gelindert.
Danach legt sich der/die Patient/in auf den Rücken und es erfolgt das Ausmessen der Beinlängen nach Dorn. Dies ist bei positiven Lasegue oft nicht möglich. Hier muss man schonend vorgehen und die einzelnen Gelenke, ohne dass sie vorher ausgemessen wurden, insbesondere die Hüftgelenke auf jeder Seite einrichten. Das sollte alles schmerzfrei geschehen!
Jetzt erfolgt die Begutachtung des Kreuzbeines und nach Bedarf eine vorsichtige Reposition nach Dorn.
Weitere Maßnahmen sind oft nicht nötig. Der/die Patienten/in sind nach einer solchen Behandlung zu einem großen Teil völlig schmerzfrei. Will man den Patienten/innen noch etwas Gutes und Angenehmes tun kann man die Behandlung mit einer Massage mit dem Pneumatron 200
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Meine Veröffentlichungen:
Dynamische Wirbeltherapie nach Popp® (DWP®) - der schmerzfreie Weg
Artikel in CO_Med Nr.7 2006, PDF 890 kb) downloaden >>>
Heilung über die Wirbelsäule
(Artikel in CO´MED, Nr.1 2003)
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